diskurs

Carlo Rovelli; Helgoland:
Gedanken zur menschlichen Intelligenz 

Carlo Rovelli beschreibt in seinem Buch über die Quantenphysik auch aktuelle Erkenntnisse zur Funktionsweise unseres Sehsystems: 

„Normalerweise würde man denken, dass die Rezeptoren in unserer Netzhaut das auf sie auftreffende Licht in Signale umwandeln, die in unser Gehirn weitergeleitet und dort … weiterverarbeitet werden.“
„Der Ablauf sieht so aus, dass das Gehirn aufgrund vorheriger Geschehnisse und seines Wissens erwartet, dass es etwas sieht. Es erstellt dazu ein Bild als Vorausschau, was die Augen sehen müssten. Diese Information wird vom Gehirm über Zwischenstufen an das Auge übermittelt. Wird eine Abweichung zwischen den den Erwartungen des Gehirns und dem Lichtsignal ermittelt, das in den Augen eintrifft, dann – und nur dann – werden über die neuronalen Schaltkreise Signale ans Gehirn geschickt.“
„Was wir sehen, ist in anderen Worten nicht eine Reproduktion der Außenwelt. Es ist das, was wir erwarten, korrigieren und durch das, was wir wahrnehmen können.“

Diese Erkenntnis muss Auswirkungen auf die Entwicklung von Deep Learning Ansätzen haben.

Das Buch gibt es im guten Buchhandel
Das Buch ist in deutscher Version 2020 im Rowolt Verlag erschienen.
Homepage von Carlo Rovelli
Quelle: Sukhpal Singh Gill, Adarsh Kumar, Harvinder Singh, Manmeet Singh, Kamalpreet Kaur, Muhammad Usman, Rajkumar Buyya. 2020. „Quantum Computing: A Taxonomy, Systematic Review and Future Directions.“
Originaldokument

Quantum Computing:
A Taxonomy, Systematic Review and Future Directions

Quantencomputer und heutige klassische Computer sind sich in dem Sinne ähnlich, dass sie theoretisch die gleichen Probleme lösen können. Allerdings können Quantencomputer dieselben Aufgaben in wesentlich kürzerer Zeit lösen. Es ist ein offenes Forschungsgebiet, um praktische Probleme zu finden, die auf Quantencomputern effizient gelöst werden können.
Sukhpal Singh Gill, Adarsh Kumar, Harvinder Singh, Manmeet Singh, Kamalpreet Kaur, Muhammad Usman und Rajkumar Buyya haben auf Grundlage  einer systematischen Durchsicht der vorhandenen Literatur zum Quantencomputing versucht, den aktuellen Stand dieses im Entstehen begriffenen Bereichs zu verstehen und offene Herausforderungen für die Quanten­computer­gemeinschaft in den kommenden Jahren zu identifizieren.

Fundstelle

Quantum Algorithm Design (QAD)

Quantum Algorithm Design (QAD) ist die Quanten­version des computergestützten Designs (CAD). Mit QAD können Quanten-Software-Ingenieure und –Wissenschaftler viel schneller als je zuvor entwickeln und produzieren. Wie beim traditionellen computer­gestützten Design erzielen QAD-Benutzer Ergebnisse, indem sie Computer die Dinge erledigen lassen, die Computer deutlich besser können, so dass die  Benutzer mehr Zeit zum Denken und Erfinden haben.

Fundstelle
Quelle: https://www.classiq.io/docs/platform-brochure
Data Sheet
Quelle: https://writings.stephenwolfram.com/2018/04/buzzword-convergence-making-sense-of-quantum-neural-blockchain-ai/
Artikel

Buzzword Convergence: Making Sense of Quantum Neural Blockchain AI

Stephen Wolfram, der Urheber von Mathematica, Wolfram|Alpha und der Wolfram-Sprache, gleichzeitig Gründer und CEO von Wolfram Research veröffentlicht auf den Seiten „Stephen Wolfram Writings“ regelmäßig Artikel über seine Aktivitäten und sein Denken. Am 01. April 2018 veröffentlichte er „Buzzword Convergence: Making Sense of Quantum Neural Blockchain AI„, in dem er am Schluss feststellt, wie bemerkenswert es ist, wie viele Verbindung er zwischen den genanten Themenfeldern gefunden hat.

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Stephen Wolfram Writings
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